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Ahnenforscher stellen Arbeit vor |
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Die Aufarbeitung der Harpstedter Familiengeschichte schreitet in großen Schritten voran. Die Kirchbucherfasser berichten über ihre komplexe Arbeit am kommenden Mittwoch, 28. Juli 19 Uhr im ersten Pfarrhaus, I. Kirchstr. 2 in Harpstedt.
.jpg) Samtgemeindearchivpfleger Dr. Jürgen Ellwanger treibt die Ahnenerfassung in Harpstedt voran. Archiv-Foto: Gunnar Schulz-Achelis Samtgemeindearchivar Dr. Jürgen Ellwanger und seine bewusst kleines Team verarbeiten zurzeit die viele Tausend Daten aus den Kirchbüchern. Die Daten werden in einem Genealogie-Programm verknüpft. Außerdem sollen die wesentlichen Daten langfristig im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Von ihrer großen Aufgabe berichten an dem Gemeindeabend die Ahnenforscher anschaulich - man sieht auf der Leinwand ihre Arbeitsschritte. 22 ehrenamtliche Helfer hatten von Oktober 2006 bis Februar letzten Jahres die Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde mit einem Textverarbeitungsprogramm auf Computern in 5000 Stunden erfasst. Die Ehrenamtlichen haben damit die entscheidende Vorarbeit für die jetzige Phase geleistet. Die „Erfassungs-Teams“ hatten so gut wie alle Taufen, Heiraten und Begräbnisse einschließlich aller Anmerkungen von 1659 bis 1899 in den Computer eingegeben; bis auf die schmerzliche Lücke von 1713 bis 1739. Dieses Kirchbuch lag beim Brand des Fleckens 1739 in der Martinskirche und ist mit ihr auch Opfer der Flammen geworden. Rund 40.000 Kirchbucheinträge sind nunmehr für die Nachwelt gesichert worden. Die vier jetzt noch Engagierten – übrigens bei ihren Sachmittelausgaben von der Kirchen-Stiftung unterstützt - müssen nun zum Beispiel eine Taufe einer Heirat und einem Begräbnis zuordnen, denn alle betreffen dieselbe Person. Außerdem müssen im Genealogieprogramm die Eltern und Kindern mit dieser Person verknüpft werden. Hier schlägt die Stunde des ehrenamtlichen EDV-Experten Timo Kracke, der für den reibungslosen Transfer von Daten in das Genealogieprogramm sorgt und alle weiteren Computerfragen bearbeitet. So wird man eines Tages einen Namen eingeben können und auf Knopfdruck alle Vor- und Nachfahren in Harpstedt „ausgeworfen“ bekommen – vielleicht sogar eines Tages verknüpft mit Ortsfamilienbüchern aus Nachbargemeinden. Der Eintritt zu der Veranstaltung am Mittwoch ist frei.
Schulz-Achelis 23.07.2010
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. Juli 2010 )
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