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KONZERT Swinging-Church-Duo erstmals zu Gast in Harpstedter Christuskirche
KANTOR RALF GRÖSSLER UND SEINE FRAU DAGMAR GRÖSSLER-ROMANN SPIELTEN. SIE BEGEISTERTEN MIT DEM PROGRAMM „KLAVIER TRIFFT VIBRAPHON“.
von P. Kratzmann, NWZ

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Ein harmonisches Duo: Ralf Grössler und Dagmar Grössler-Romann BILD: PETER KRATZMANN
HARPSTEDT - NWZ „Piano meets vibes“ („Klavier trifft Vibraphon“) hieß nicht nur eines der 17 dargebotenen Musikstücke, sondern auch das ganze Programm. Aufgeführt wurde es am Sonntagabend vom Wildeshauser Kantor Ralf Grössler und seiner Frau Dagmar Grössler-Romann (Swinging-Church-Duo) in der Harpstedter Christuskirche. Pastor Werner Richter freute sich, das Duo erstmals im Flecken begrüßen zu können. „Seit zwölf Jahren sind die Silvesterkonzerte in der Alexanderkirche Wildeshausen immer ausverkauft. Nun wollen wir auch hier die Lieder und Musik zum Zuhören, Nachdenken und Mitsingen von Dagmar Grössler-Romann und Ralf Grössler erleben“, erklärte Richter eingangs. Knapp 200 Zuhörer hatten trotz einsetzenden Schneefalls den Weg in die Christuskirche gefunden.

Begrüßung an der Orgel


Mit dem Präludium und der Fuge c-moll von Johann Sebastian Bach begrüßte das Musikerpaar auf der Führerorgel stimmgewaltig sein Publikum. Dabei nutzte Ralf Grössler die gesamte Klangbreite der Kirchenorgel, ließ sie von zarten bis harten, lauten Fingerläufen erklingen und sorgte damit für den rechten Rahmen des Konzertabends.

Wie das Piano, aber auch die Orgel und der Gesang von Ralf Grössler vor 20 Jahren nach Wildeshausen fanden und dabei die Liebe des Lebens, nämlich das Vibraphon und das Marimbaphon oder besser die eigene Frau kennen lernten, zeigte Grössler in lockerer Moderation zwischen den Stücken auf.

Ob die Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, aber auch zeitgenössischer Komponisten wie Reinhard May oder eben Jens Schliecker, der vor acht Jahren das Stück „Summer“ in dem Album „Piano meets vibes“ herausgab oder die Eigenkomposition „Tauflied für Yngve“ – immer stand die Virtuosität und Hingabe zur Musik im Vordergrund. Eine Grundstimmung, die schnell auf die Zuhörer überschflog.

Beifallsbekundungen

Da passte der gewählte musikalische Abschluss des rund anderthalbstündigen Konzertes plus Pause genau richtig: Das Kirchenlied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ (Bonhoeffer/Fietz) setzte den Schlussakkord und riss die Zuhörer zu Beifallsbekundungen hin. Prädikat: wiederholenswert.



QUELLE: NWZ Online v. 19.01.2010

 

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. Januar 2010 )