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Die Christuskirche ist in der Zeit von 2002 bis 2006 umfassende renoviert worden. Viele Menschen haben durch Eigenleistung und Spenden mitgeholfen, dass die Kirche als geistliches und kulturelles Zentrum in der Ortsmitte wieder im neuem Glanz erstrahlt.
Die Kirche ist geöffnet für Sie zu Besuch, Besinnung und Besichtigung:
Donnerstags
| 10 - 12 Uhr | | | 17 - 18 Uhr (zur Sommerzeit)
| | Sonntags: | 10 - 11 Uhr (Gottesdienst) | | | 13.30 - 17 Uhr |
Während der Kirchenöffnung:
* Informationen durch ehrenamtliche Kirchenöffner * Verkauf von Kirchenführer, Baugeschichte, Postkarten * Kerzenanzünden und Gebetstexte lesen in der neuen Meditationsecke, ggf. Gebetsanliegen formulieren und an die Fürbittenwand heften - bzw. bei vertraulichen Fürbitten in den Briefkasten werfen  Die neue Meditationsecke im Nordschiff, die im Wiedereinweihungs-Gottesdienst am ersten Advent 2003 entstand * Für Kinder: Bücher und Spielzeug in der neuen Kinderecke * Für Pilger: Pilgerstempel Zu sehen sind in der Kirche unter anderem:
Der Kanzelaltar von ca. 1750 Der von Hofbildhauer Johann Friedrich Blasius Ziesenis aus Hannover entworfene Kanzelaltar ist von Tischler Georg Friedrich Bohne gebaut worden. Interpretation zur Bedeutung des Kanzelaltars zum Download. Das Abendmahlsbild stammt vom Maler Anthon Thilo. Interpretation zur Bedeutung des Abendmahlsbildes zum Download.
Orgel Der Orgelprospekt wurde zusammen mit der ersten Orgel von Köster 1796 eingeweiht. Inzwischen beherbergt der Gehäuse eine Orgel von Alfred Führer von 1974, die 2004/05 von Heiko Lorenz gereinigt und vollständig - unter Berücksichtung der neue strahlenden Akustik ohne Deckenplatten - neuintoniert wurde. Zur Geschichte der Orgel
Das alte Altarkreuz in der Meditationsecke Dieses Kreuz wurde im Januar 1985 aus der Christuskirche gestohlen. Als am 7. September 1990 ein gestohlenes Auto nahe der Brücke zwischen Hölingen und Bühren aus der Hunte geborgen wurde, tauchte auch dieses Kreuz wieder auf. Stark beschädigt lagerte es zunächst bei der Landeskirche in Hannover, bis es 2003 im Jubiläumsjahr nach Harpstedt gebracht und restauriert wurde. Der Kirchenvorstand entschied bewusst, den beim Raub verloren gegangenen Christuskörper nicht zu ersetzen. So ist es nun ein Auferstehungskreuz mit drei Engelgesichtern.
Modell der Christuskirche im Südschiff Kirchenmodell, das Jürgen Mahlstedt aus Harpstedt 2002 gebaut und gespendet hat und das Ann-Kathrin Ahrens aus Dünsen ersteigert und zur Wiedereinweihung am 1. Advent 2003 an die Kirchengemeinde zurückgegeben hat. Es zeigt die Kirche gerade in der Zeit der Bannerwerbung am Außengerüst in der zweiten Jahreshälfte 2002. Die Aktion Bannerwerbung zu Gunsten der Kirchenrenovierung fand damals große Beachtung in den Medien.
Loué-Bild Die Bleistiftzeichnung von einer Friedens-Taube wurde in Harpstedts Partnerstadt Loué gezeichnet und trägt auf der Rückseite Unterschriften von französischen Gottesdienstbesuchern, die beim ersten ökumenischen Gottesdienst überhaupt in Loué dabei waren, der aus Anlass von 25 Jahren Partnerschaft, am 30.10.94 in Loué gefeiert wurde. Ein vergleichbares Bild mit Unterschriften deutscher Gottesdienstteilnehmer hängt in Loué.
Turm Der obere Teil des Turmes wurde erst 1880 gebaut; in den Plänen aus dem 18.Jahrhundert war ursprünglich eine andere Turmhaube vorgesehen. Das Turmmauerwerk wurde 2006 mit 1500 Stunden Eigenleistung durch Freiwillige und die Baugruppe saniert. Die Baugruppe der Kirchengemeinde öffnet gelegentlich (zum Weihnachtsmarkt und anderen Gelegenheiten) den Kirchturm zur Besichtigung. Im Winterhalbjahr kann auch Kirchenöffner Claus Lampe, Telefon 04244/8703 nach einer Führung auf den Turm gefragt werden. Turmbesteigererhalten kostenlos die 8-seitige Broschüre von G. Knappmeier, der alles Sehenswerte auf den verschiedenen Turmebenen erläutert. So sind im Dachstuhl über dem Kirchenschiff extra frostfeste Spaltenquartiere für Zwerg-Fledermäuse gebaut worden und auf der Ostseite des Turmes nistet oft ein Falke.
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